Der Eisbär

© Alan Wilson, Quelle: Wikipedia

Der Eisbär gilt neben dem dem Kodiakbär als das zweitgrößte lebende Landraubtier. Er bewohnt vor allem die nördlichen Polarregionen. Erwachsene Männchen können über zwei Meter groß werden und wiegen durchschnittlich 420 bis 500 Kilogramm. Eisbärweibchen sind kleiner und deutlich leichter. Das Körpergewicht liegt bei ihnen bei ca. 200 bis 350 kg bei einer Körpergröße von etwa zwei Metern. Das gelblich weisse Fell stellt in eisigem Umfeld eine gute Tarnung dar. Es ist sehr dicht, ölig und wasserabweisend. Unter dem Fell befindet sich einen bis zu 10 cm dicke Speckschicht, die den Eisbären gut gegen die extreme Kälte der Arktis schützt. Eisbären sind sehr gute Schwimmer, jagen allerdings überlicherweise nicht im Wasser nach Beute. Den Hauptbestandteil ihrer Beute machen Robben aus, in Ausnahmefällen können Eisbären auch ausgewachsene Walrosse erbeuten. Eisbären verbringen die langen Winter und das Frühjar auf dem Packeis. In dieser Zeit jagen sie Robben und fressen sich grosse Fettreserven an. Mit dem Tauwetter im Frühling und im Sommer beginnt das Packeis im Süden zu schmelzen. Vor allem Eisbären der südlichen Populationen können dem raschen Rückzug des Eises oft nicht folgen und stranden schließlich auf dem Festland. Während dieser Zeit müssen sich die Eisbären von ihren Fettreserven ernähren bzw. von kleinen Säugetieren und Vögeln. Bedrohung für die Eisbären gibt es mehrere. Einerseits wird ihr Lebensraum eingeschränkt durch die verstärkte Förderung von Erdöl und Erdgas in den arktischen Regionen. Weiters stellt die globale Erwärmung eine Bedrohung dar, weil die Eisbären dadurch ihre Lebensräume verlieren. Nicht zuletzt stellt auch die Jagd auf den Eisbären eine grosse Bedrohung dar. Quelle: Wikipedia