Das Sumatranashorn

© Willem v Strien, Quelle: Wikipedia

Das Sumatranashorn ist das kleinste der fünf Arten aus der Familie der Nashörner. Zahlreiche Merkmale unterscheiden das Sumatranashorn von anderen Nashörnern. Mit einer Länge von etwa 3m und einer Schulterhöhe von 1,30m ist es verhältnismäßig klein. Auffällig ist auch die starke Behaarung des Körpers. Jungtiere sind dicht behaart. Werden die Tiere älter, wird das Haar spärlicher. Im Unterschied zu den anderen asiatischen Nashornarten hat das Sumatranashorn zwei Hörner. Es lebt zurückgezogen im tropischen Regenwald und im gemäßigt warmen Bergwald. Das Sumatranashorn ist nachtaktiv. Sie halten sich meist in der Nähe von Wasser auf. Jede Nacht frisst das Nashorn etwa 50kg Pflanzen in Form von Blätter, Zweigen etc. Das Sumatranashorn wird von der IUCN als stark bedroht eingestuft. Die Unterart D.s. sumatrensis ist noch am weitesten verbreitet, zählt allerdings auch nur weniger als 250 Individuen. Hiervon lebt der Großteil auf Sumatra, vor allem im Gunung-Leuser-Nationalpark (60-80 Tiere), im Bukit-Barisan-Selatan-Nationalpark (60-80 Tiere) und dem Way-Kambas- Nationalpark (15-25 Tiere). Auch in anderen Regionen, etwa dem Kerinchi-Seblat-Nationalpark dürften noch einzelne Tiere vorkommen. Außerhalb Sumatras halten sich wenige Exemplare im malaysischen Bundesstaat Malakka auf, etwa im Taman-Negara-Nationalpark. Vor allem die Jagd auf ihre Hörner würde dem Sumatranashorn zum Verhängnis. Nashorn wird in der traditionellen asiatischen Medizin hochgeschätzt und der Wert der Hornsubstanz übertrifft sogar den von Gold. Der Handel allerdings ist international verboten. Quelle: Wikipedia